Batman’s jerking off

Habe gerade “Batman Begins” gesehen, und was soll ich sagen: Es saugte. Eine unmotivierte Mischung aus Dschigis Khan, James Bond, Star Wars Episode 1 und - Batman.

Sith Lord

Das erste Drittel des Filmes war einfach langweilig. Die Ausbildung von Bruce Wayne zum Jedi-Ritter Sith Lord “League of Shadow”-Anführer, der er dann doch nicht sein will (inklusive allem “Der Hass macht diesunddas, die Angst mach jenesundwelches”-Geschwafel, die Macht haben sie komischweise weggelassen) durch Qui-Gon Jinn “Ducard” (Liam Neeson) in einer Art Tiger and Dragon-Kloster, der Entschluss, ab jetzt Gutes zu tun… gähn, gähn! Wie man hört ist das alles sehr nah an der ursprünglichen Comic-Erzählung, aber was schert es mich, wenn ich gut unterhalten werden will?

Nochmal

Dann geht’s heim nach Gotham, wo der treue Butler (immer schön zu sehen: Michael Caine), die Jugendliebe (Pausbäckig und die einzige Frau im Setting: Katie Holmes), Q der Tüftler (Morgan Freeman) und der letzte aufrechte Cop nur darauf warten, das Böse (machen ihre Sache gut: Cillian Murphy und Tom Wilkinson) ein und für allemal auszutreiben.
Das alles baut sich sehr zäh auf, hat keinen rechten Höhepunkt, ist nicht sonderlich spannend und nicht mal sonderlich witzig. Zwar ist der ein oder andere sichere Lacher platziert, aber es wird dadurch kein witziger Film. Das Trauma um den Tod von Batmans Eltern wird stark strapaziert - trotzdem wird es dadurch kein tragischer Film.
Aber die Scherze, die (spärlichen aber ausgezeichneten) Special Effects und natürlich das Batmobil sorgen imerhin dafür, dass ich mich jetzt nicht ärgere - zumal 5 Euro für die OV ohne Untertitel im großen Saal wirklich kein Wucher sind.

PS: Die Überschrift… man muss den Film gesehen haben, um sie zu verstehen - nur deshalb braucht man aber nicht reinzugehen.

One Response to “Batman’s jerking off”

  1. zurg Says:

    oh weh…….

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