LDW: Jay-Z - Takeover
Ja. Mainstream Hip Hop von Multimillionären ist nicht das interessanteste Thema. Jay-Z hat aber so oft so gut abgeliefert, daß ich mich auf das neue Album “American Gangster” vollkommen zu Recht gefreut habe, aber dennoch eine Großtat von seinem Album “Blueprint” wieder ins Gehör bringen möchte: “Takeover”. Das Thema (Nass und Mobb Depp dissen) ist uninteressant, aber der Text ist nun wirklich witzig. Wie der Mann der albernen Pseudonyme sich als “God MC, me, Jay-Hova” betitelt - so ne Hybris ist einfach geil. Und dann: David Bowies FAAAME zitieren und auf “LAAAME”, “NAAAH” und “use your BRAAAIN” reimen - wie man so schön sagt: priceless. Einen hat er noch: “I’ve got money stacks bigger than you”. Haha! Ich kann über sowas lachen.

Und die Musik: das Original “Five to One” von The Doors kann hier sehen und hören, wer es erträgt. Was Kanye West daraus gezaubert hat, ist ein unglaublich schleppend-rockender Bastard, das Beste: Jim Morrisons Genöle im Hintergrund. Was zur Hölle grunzt der da? Wieso darf man sowas im Sample lassen, und es funktionert?
Da man an Kanye West auch nicht mehr vorbeikommt, für wers noch nicht gesehn hat - eine extrem lustiges Video zu “Can’t Tell Me Nothin” feat. Zach Galifianakis + Will Bonnie ‘Prince’ Billy Oldham (!!!). Für die Indie-Nerds, die Hip Hop hassen. Versöhnt Euch!
Interpret: Jay-Z
Titel: Takeover
Album: The Blueprint
Jahr: 2001
Label: Def Jam
Kaufen: amazon


November 21st, 2007 at 10:59
truth be told, jay-z jumpstarted nas’s career again with this song. yo bro, Kanye produced sick beats for Jay, look at the beat for Izzo. but You “intern3t peeps” are weak, just cause a man has enough swagga to make it mainstream… you lose respect for him… WEAK.
äääh. ich nick da gern mit dem kopf, schmunzele über doorsverwurstung und lustiges dissen. meine welt isses nicht.
ABER: kann nicht genug danken für den letzten link! bro, i s*t myself! damn! das ist mir dann immer noch das allerliebste, wenn sich die jungs deutlich selber nicht zu ernst nehmen. !will fuckin’ oldham!… und zach dingsbums hab ich gerade erst in “dog bites man” kennengelernt. wonder ful.
…versöhnt bin ich längst.
November 26th, 2007 at 15:10
Ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Ich finde das auch manchmal gut, was die Rapper da so machen, weil es einfach schwingt, aber ich kann kaum noch darüber hinwegsehen was das alles für Hohlroller und Spackofanten sind. Und ja; Dissen kann auch lustig sein, aber mal ehrlich: I’ve got money stacks bigger than you? Wie oft hab ich den schon gehört? Zu oft, glaube ich.
Das Video ist super, aber da bin ich mir auch nicht so sicher, ob sich da tatsächlich jemand nicht ernst nimmt…
December 7th, 2007 at 02:15
[...] Apropos – es gibt ja auch mal wieder was Neues von WillOldhamBonniePrinceBillyPalaceMusicBrothersSongsPushkinWill. Nix besonderes per se, der Mann hat einen beachtlichen Output. Aber er hat mich diesmal wieder gepackt. Gleich mit dem Opener „I came to hear the music“, im Original von Mickey Newbury, so alt wie ich. Das Original, nicht Newbury. Der ist schon tot und wäre jetzt ganz schön alt. Und hat immerhin auch “Just Dropped In (to See What Condition My Condition Was In)” erschaffen. Ja. [...]