Flickrei, zwei, drei!

Da macht man sich Mühe, sucht Monat um Jahr nach einer Kamera, die den eigenen Ansprüchen genügt, sondiert, knipst, photshoppt, bezahlt einen Flickr-Account und dann…
Dann ist monatelang das meistangeguckte Photo eines, das man von irgendeiner Webseite für einen Beitrag über Modeunfälle runtergeklaut hat, weil ein Damenhintern halb zu sehen ist. Und das mit gerade mal etwas über 300 Views.
Und dann beteiligt man sich an der Spreeblick’schen DBD-Aktion, stellt ein Motiv in den entsprechenden Flickr-Pool und dieses Motiv bekommt dann innerhalb von zwei Tagen über 10.000(!) Views. Das Motiv ist mir gelungen, ich vermute aber trotzdem, dass die Leute erstmal auf den Schlüsselreiz mit der Knarre reinfallen, sonst wären es nicht so viele. Mein anderes Motiv ist nämlich auch ganz passabel, hat aber eben viel, viel weniger Views - immerhin auch schon über 400, also weit mehr als das bisher Erstplazierte.
Das erste Photo, das ich tatsächlich selber “geschossen” habe, bringt es übrigens auf geschlagene 63 Views, ist dafür aber für vier Flickrheimer ein Favorit.
Was lehrt uns das? Flickr braucht, braucht, braucht ein Ratingsystem! Das würde zwar - wie alles - auch gespammt, aber für den DBD-Pool wäre es extrem hilfreich, und man würde in der riesigen Bilderflut auf Flickr auch mal auf Bilder aufmerksam, die eben nicht “favorisiert”, sondern einfach nur besonders “gut” sind.

One Response to “Flickrei, zwei, drei!”

  1. johnny Says:

    Ich bin sicher, dass das kommt, speziell für die Pools macht das sehr viel Sinn. ACK, sozusagen. :)

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