LDW: Afrob feat. Ferris MC - Reimemonster

Kürzlich liessen sich Fettes Brot von ihren Fans auf der “Fettes Brot Convention” u.a. für ihren 15jährigen Bandgeburtstag feiern. Bei dieser Gelegenheit legten die Herren zu späterer Stunde auch Platten auf - eine erwartungsgemäs krude Mischung, die darauf angelegt war, Gäste in Hüpfer zu verwandeln. Dort also geschah es, dass ich wieder an die goldene Zeit deutschen Raps erinnert wurde, von der ich hier schon einmal berichtet habe. Nämlich hiermit:


(Für’s Video: Klicken!)

Denn auch in Stuttgart entdeckte man in der goldenen Zeit, dass man Hip Hop auch viel weniger ausgefuchst als “Party-Hip-Hop” zusammenschrauben kann - Hausmarkes “Weltweit“-Album fand ich in diesem Zusammenhang übrigens auch toll - und der ist ja dann gleich bei der Partymucke geblieben. Aber Ferris war (ist?) sowieso ein ziemlich grosser, Afrob war es damals auch und die Stimmen(?) der beiden ergänzen sich ideal. Was zu lachen gibt es auch: Für Textzeilen wie “sag mal hast du Interesse - an Rap und fette Bässe ” bin ich immer leicht entflammbar.
Ein echter Stomper, der seine Wirkung auch bei der Fettes Brot-Convention nicht verfehlt hat. “Sowas habt ihr nie gesehen sowas machen Hip Hopper” - leider immer weniger.

Interpret: Afrob feat. Ferris MC
Titel: Reimemonster
Album: Rolle mit Hip Hop (1999)
MP3 kaufen: Four Music

3 Responses to “LDW: Afrob feat. Ferris MC - Reimemonster”

  1. Söan Says:

    Ja, ich habe mich an diesem Abend auch gefreut das Lied mal wieder zu hören.
    Die Musik habe ich leider erst entdeckt, als die goldenen Zeiten schon fast vorbei waren. Naja es gibt ja genug gute Musik von damals. Einige sind ja auch noch aktiv…

  2. Mansenmann Says:

    haha, sehr gut! das ding hatte ich nach dem abend auch tagelang im ohr. ich höre sowieso in letzter zeit dauernd die alten Ferris mc-klopper. Ferris hat die parodie von sich gleich noch mitgeliefert, da können eh alle berliner einpacken - auch K.I.Z, die das gleiche versuchen.

  3. Dominic Says:

    Hach, waren das noch Zeiten. Auch wenn Ferris manchmal ziemlich prollig rüberkam, war das schon derb geile Mucke.

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