LDW: Death Cab for Cutie – What Sarah Said
Der Kulturspiegel schreibt ja, der plötzliche, grosse Erfolg von Death Cab for Cutie rühre daher, dass sie in der US-MüllSerie O.C. California aufgetreten sind. Ich habe aber schon vor bereits gut einem Jahr irgendwo gelesen, dass der verdient riesige Erfolg von The Postal Service, die sich ja den Sänger Ben Gibard teilen, auch die Verkäufe von Death Cab for Cutie beflügelt. Wie dem auch sei: Ich bin über Postal Service zu Death Cab for Cutie gekommen, und woran der Erfolg auch immer liegt – es ist jedenfalls eine gute Sache, dass deshalb deren alte Alben jetzt neu aufgelegt werden.
Das Lied der Woche ist vom aktuellen, neuen Album, dass schon an zwei Stellen in meiner Blogroll Erwähnung fand, und wer von der Band noch nie was gehört hat, sollte ruhig mit diesem Album anfangen, denn es ist bestimmt das eingängigste. Die Ecken und Kanten, die alte Death Cab for Cutie-Alben noch haben, und die dafür sorgen werden, dass sie auch mit Millionverkäufen beim Majorlabel bestimmt im “Indie” oder “Alternative”-Fach stehen bleiben, sind hier so rundgeschliffen, das wirklich nichts mehr weh tut. Und das ist gar nicht böse gemeint: Zu sagen, dass es jetzt Postal Service mit Gitarren ist, geht vielleicht ein bisschen zu weit, aber es teilt sich die Eigenschaft, dass man sich beim ersten Hören in die Platte verliebt. Das gilt insbesondere für das Lied der Woche. Ein Lied, das so anfängt, kann kein schlechter Mensch sein.
Herbst, indeed.

(Ben Gibbard; Photo: 5500, der scheinbar auf gute Konzerte geht…)
Interpret: Death Cab for Cutie
Titel: What Sarah Said
Album: Plans
Jahr: 2005
Label: Atlantic
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