LDW: Hayden - Woody

“So fühlt es sich an, wenn der Golfstrom abgerissen ist”. Das sagte mir Zurg gerade beim Mittagessen. So also. Und wenn er eben abgerissen ist, der Golfstrom, dann wird es beim Lied der Woche bei mir auch nix mit Herrners Partyhits Vol. 23 - dann muss es bei den leiseren Tönen bleiben. Der Mans, der kanns: Sommerhits raussuchen bei Windstärke 11 - ich kann das nicht.
Melancholische Kanadier, also. Immerhin: von der hervorragenden Platte “Elk Like Serenade” hätte ich auch deutlich traurigere Lieder nehmen können, hier schwingt also wenigstens die Hoffnung (stirbt zuletzt!) mit.

Hayden
(Photo: shawrk)

Auch gut: Bei EMusic kann man nicht nur reinhören, sondern das ganze Album auch als MP3 kaufen, und das zu den EMusic-typischen Preisen (ca. 25 US-cent/Song - SO geht Tennis, Ihr Spacken!). Noch besser: Wer den EMusic Free Trial noch nicht genutzt hat (25 Songs umsonst) kann das Album gleich ganz umsonst bekommen - rechtzeitiges Abmelden vorausgesetzt.

Interpret:Hayden
Titel: Woody
Album: Elk Like Serenade
Year: 2004
Label: Hardwood
Kaufen: amazon
MP3 Kaufen: EMusic

7 Responses to “LDW: Hayden - Woody”

  1. Mansenmann Says:

    dsa klingt spannend! danke für die EMusic erinnerung, muss ich nun endlich mal machen. der preis ist zutiefst anständig. allerdings sollte man sich bewusst sein, dass so ein kampfpreis mit sicherheit subventioniert wird - wies auch bei itunes lange der fall war und was dann immer zu lasten der künstler geht.
    es ist ja auch kaum zu glauben, aber JA, es kostet tatsächlich was, musik aufzunehmen und online zu vertreiben - ich schreib nachher an andere stelle nochwas dazu. als konsumenten kann einem das eigentlich herzlich egal sein und man darf sich über den schönen preis freuen - da sich die bloggersphäre ja aber zu gerne zu diesem thema äussert mach ich mit.

  2. Herr Herrner Says:

    Klar kostet es was, Musik aufzunehmen und zu vertreiben. Die Frage ist, was es kosten MUSS. EMusic gibt es ja nun schon eine ganze Weile, und ich glaube eher nicht, dass da subventioniert wird. Ich kann mir schon vorstellen, dass Künstler, die mit eher kleinem Aufwand arbeiten (kein grosser Vertrieb, kein kostspieliges Management (hehe!), …) durchaus von einem derartigen Vertrieb profitieren können.
    Sind ja auch fast alles Independent-Labels. Ich finde den Preis auch sehr okeh - und mit dem Abo-Modell lässt sich sicherlich die eine oder andere Extra-Penunze verdienen, wenn mal wieder das Download-Limit nicht ausgeschöpft wird. Von mir aus müsste das gar nicht so billig sein: könnte ruhig 50ct kosten und dafür ohne Abo funktionieren.

  3. Mansenmann Says:

    naja, der witz ist ja, das (nicht nur bei itunes) kleine labels + bands auch bei kleineren vertrieben viel schlechtere konditionen bekommen. und von 25 cent lässt sich nunmal weniger verteilen als von mehr…
    und wenn du so argumentierst - wieso kosten “mit weniger aufwand” betriebene “indie” cds nicht weniger, als zb madonnakylierobbie? sondern meistens mehr? eine antwort ist u.a. siehe oben - aber dennoch - sag mir das mal. ich bin gespannt uind hab nämlich auch keine lösung.

  4. Herr Herrner Says:

    Die kosten ja nur im klassichen Vertrieb mehr (vermutlich wegen weniger Masse), im Onlinevertrieb sollte das eigentlich nicht gelten - jedenfalls, wenn man nicht einfach die Konditionen kopiert. Und die Indiemusik bei eMusic kostet ja nun eben nicht mehr, sondern viel weniger. Vertreibt doch probeweise mal was dort - die Konditionen würden mich auch interessieren (vielleicht… unter… falschem Namen… oder sowas…)

  5. Mansenmann Says:

    na gut, dann zurück zum onlinevertrieb. es gibt allerdings keinen unterschied - die labels machen keine einzelnen deals mit den onlineshops, sondern haben (auch wir indies) auch hier einen onlinevertrieb! gleiche regeln.
    es gibt natürlich genug kleine indies, die keinen vertrieb haben - entweder bekommen sie dann schonal garkeinen deal mit den onlineshops (wie bei itunes und andern grössen) oder einen schlechten (eben “wegen weniger masse”).
    wird bei eMusic vielleicht etwas anders sein, da sie ja viel indies anbieten - allerdings, wenn die indiedownloads viel weniger kosten, bezweifele ich das.

  6. Herr Herrner Says:

    Die wenden sich ja explizit auch an Künstler ohne Label bzw. verweisen diese an The Orchard, die ja wohl ausschliesslich Online-Vertieb machen.

  7. Mansenmann Says:

    das klingt nett.

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