Schmap

Schmap bietet kostenlose Reiseführer für verschiedene Städte an, die man sich mit einer Software (dem “Schmap-Player”) anschauen kann.
Gut: Die Informationen sind umfangreich, es wird digitales Vektor-Kartenmaterial mitgeliefert.
Nicht so besonders gut: (Bislang) nur für Windows; nicht für Macs, nicht mal für PocketPCs, Handys und dergleichen. Immer ein Laptop dabeihaben ist irgendwie nicht so besonders praktisch, und das ganze Ding hätte man auch leicht als Webapplikation aufziehen können. Unpräzise; der Hamburger Fernsehturm kann man meines Wissens immer noch nicht wieder betreten, Gebäude sind auf dem Plan nicht an der richtigen Stelle (wenn auch nur minimal).
Warum ich das ganze überhaupt erwähne: Die Schmap-Macher beziehen einen grossen Teil ihres Bildmaterials von Flickr. Sie suchen nach Bildern, die unter CC-Lizenz stehen und fragen die Fotografen nach einer Freigabe für ihren Reiseführer. Die Diskussion, ob sich das mit der CC-Lizenz vereinbaren lässt oder nicht (zwar sind die Reiseführer kostenlos, deshalb ist Schmap aber kein non-commercial-Unternehmen) will ich hier gar nicht führen (das wird schon anderswo getan), aber was ich wirklich nicht verstehe: Warum suchen sie keine guten Bilder heraus? Hier sind Bilder von mir, die Einzug in den Schmap-Führer für Hamburg gefunden haben; für jedes Motiv (ausser “sexes”) hätte ich ein besseres Bild unter der gleichen Lizenz gehabt - sie wollten aber diese. Warum wohl?

sexes
Eines der ausgewählten Bilder für den Schmap-Führer Hamburg

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